Websites für Kanzleien & Notare

Die Website für Kanzlei und Notariat

Mandanten suchen nach Fachgebieten — bei Google und in KI-Antworten; Kanzleien gewinnen dort über sichtbare Substanz, nicht über Werbung (§ 6 BORA). Notare dürfen nicht werben (§ 29 BNotO) — für sie zählt eine rechtskonforme, barrierefreie und sachlich auffindbare Präsenz. Wir bauen beides.

Hosting in Deutschland · DSGVO-konform gebaut

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die meisten Kanzlei-Websites zeigen Rechtsgebiete. Wir bauen Seiten, über die Mandanten Vertrauen fassen und gezielt die richtige Kanzlei finden.

Ein möglicher Mandant bekommt eine Kanzlei empfohlen — und tut, was heute fast alle tun: Er prüft zuerst die Website. Findet er dort klare Fachgebiete, eine seriöse Außendarstellung und einen einfachen, vertraulichen Weg zur Anfrage, nimmt er Kontakt auf. Bleibt die Kompetenz im Fließtext verborgen, springt er ab — trotz Empfehlung. Genau diese Online-Prüfung entscheidet über die Mandatsanfrage.

Was Ihre Kanzlei-Website leisten muss

Drei Dinge entscheiden, ob eine Kanzlei-Website ihre Aufgabe erfüllt — und alle drei sind eine Frage der Bauweise.

Über Fachgebiete gefunden

SICHTBARKEIT

Ob Einzelanwalt oder Sozietät: Mandanten suchen nach „Fachanwalt für [X] in [Ort]“, nicht nach „Anwalt“. Sucht jemand etwa „Anwalt Kündigungsschutz Wiesbaden“, muss Ihre Seite technisch so aufgebaut sein, dass Suchmaschinen und KI-Systeme Ihr Fachgebiet und Ihren Standort korrekt erfassen. Wir bauen Ihre Fachgebiete und Standorte als eigenständige, verknüpfte Seiten (Hub-and-Spoke) — lokal auffindbar und für Antwortsysteme klar einzuordnen. Und weil eine einzige neue Mandatsanfrage schnell mehrere tausend Euro Umsatz bedeuten kann, zählt jede gefundene Anfrage — nicht der bloße Website-Besuch.

Autorität durch Substanz, nicht durch Werbung

AUTORITÄT

§ 6 BORA lässt allein die sachliche Darstellung der beruflichen Tätigkeit zu; Superlative, vergleichende Werbung und Erfolgsversprechen sind ausgeschlossen. Diese Schranke deckt sich mit dem, was Antwortsysteme zitieren: präzise, belegte Fachinhalte. Die zulässige Außendarstellung und die wirksame sind hier dieselbe.

Sechs Pflichtenregimes, eine Bauweise

COMPLIANCE

BRAO, BORA, DSGVO, DDG, TDDDG und das BFSG gelten gleichzeitig — mit Standard-Baukästen kaum vollständig zu erfüllen. Wir errichten die Seite von Grund auf datenschutzkonform (Hosting in der EU, cookie-arm, barrierefrei) und im Einklang mit der anwaltlichen Verschwiegenheit.

Über das Fachgebiet gefunden — typische Beispiele

Familienrecht

Scheidung, Unterhalt, Sorgerecht — stark nachgefragt und lokal gesucht.

Arbeitsrecht

Kündigung, Abfindung, Aufhebungsvertrag — auf Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberseite.

Erbrecht

Testament, Pflichtteil, Erbauseinandersetzung — oft im konkreten Anlassfall gesucht.

Verkehrsrecht

Unfall, Bußgeld, Führerschein — schnelle, lokale Mandatsanfragen.

Wirtschafts- & Vertragsrecht

Gesellschafts-, Handels- und Vertragsfragen für Unternehmen.

Miet- & WEG-Recht

Vermieter, Mieter und Eigentümergemeinschaften mit eigenem Bedarf.

Mandatsanfragen, die ankommen — sicher und vertraulich

Der erste Kontakt muss zur Verschwiegenheit passen — bei Kanzleien wie Notariaten. Ein Anfrageformular mit klarem Einwilligungs-Layer (§ 2 BORA), datensparsam und auf Servern in Deutschland, nimmt Anliegen entgegen, ohne dass sensible Details oder Urkunden über das offene Web laufen — auf Wunsch ergänzt um einen verschlüsselten Kanal. So bleibt der Erstkontakt einfach für den Mandanten und konform für Sie.

Anwaltliche Beratung

Personal finden — von ReFa bis Fachanwalt

Auch Kanzleien und Notariate konkurrieren um knappes Personal: Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Associates, Fachanwältinnen und Fachanwälte. Eine Karriereseite mit klaren Stellen — als strukturierte Daten ausgezeichnet, sichtbar in der Google-Jobsuche — und ein ehrliches Bild von Kanzleikultur, Mandaten und Entwicklungsperspektive gewinnt eher als eine nüchterne Stellenanzeige. So arbeitet die Website auch fürs Recruiting.

Die Pflichtenregimes — vom Anwalt bis zum Notar

BRAO

Regelt Berufsausübung und Mandatsannahme — und verlangt Sachlichkeit in der gesamten Außendarstellung.

BORA § 6

Werbung ausschließlich sachlich und nicht irreführend: keine Superlative, keine Vergleiche, keine Erfolgsversprechen.

DSGVO

Verarbeitung personenbezogener Daten — Hosting in der EU, technische Schutzmaßnahmen und verschwiegenheits-konforme Abläufe.

DDG

Verlangt ein vollständiges Impressum und eine klare Verantwortlichkeit für die Inhalte der Website.

TDDDG

Regelt Einwilligung und Cookies — am saubersten durch einen cookie-armen Aufbau erfüllt.

BFSG

Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA, verpflichtend seit dem 28.06.2025; Kleinstunternehmen sind teils ausgenommen.

§ 29 BNotO (Notare)

Für Notare gilt ein striktes Werbeverbot (§ 29 BNotO). Die Website ist sachliche, rechtskonforme Pflicht-Präsenz — Aufgaben, Tätigkeitsbereiche, Erreichbarkeit —, kein Akquise-Instrument. Bei Notariaten berücksichtigen wir zusätzlich die erhöhten Anforderungen an Datenschutz und Vertraulichkeit.

Für Notariate gelten andere Maßstäbe

Bei Notariaten geht es nicht um Mandatsgewinnung — § 29 BNotO untersagt Werbung. Im Vordergrund stehen Verschwiegenheit, Verfügbarkeit und eine rechtskonforme, barrierefreie Pflicht-Präsenz: Aufgaben, Zuständigkeiten und Erreichbarkeit, klar und sachlich. Die besonderen Anforderungen an Datenschutz, Verschwiegenheit und berufsrechtliche Vorgaben berücksichtigen wir bereits bei Architektur und Betrieb — nicht erst im Nachhinein. So entsteht ein Auftritt, der zur notariellen Stellung passt.

So gehen wir vor

1

Sichtbarkeits-Audit

Wir sehen uns Auffindbarkeit, Tempo, Datenschutz und die Pflichtangaben Ihrer aktuellen Seite an und benennen die konkreten Lücken.

2

Aufbau

Wir bauen die Website BORA-konform, datenschutzkonform und auffindbar — abgestimmt auf Ihre Fachanwalts-Schwerpunkte (Hub-and-Spoke).

3

Pflege

Inhalte, Spezialisierungen und Datenschutz-Stände bleiben laufend aktuell — denn aktuelle, gepflegte Inhalte senden positive Qualitäts- und Vertrauenssignale.

Häufige Fragen

Darf eine Kanzlei-Website überhaupt Werbung machen (BORA § 6)?

Zulässig ist die sachliche, berufsbezogene Information; ausgeschlossen sind Superlative, Erfolgsversprechen und vergleichende Werbung gegen andere Kanzleien (§ 6 BORA). Wirksam und zugleich zulässig ist die Darstellung von Autorität durch Substanz: klar gegliederte Fachgebiete und belegte Inhalte. Dies ersetzt keine Rechtsberatung; die Bewertung im Einzelfall obliegt Ihnen und Ihrer Kammer.

Wie sieht DSGVO-konforme Mandanten-Kommunikation heute aus?

Das Kontaktformular benötigt ein ausdrückliches Einwilligungs-Layer: § 2 BORA gestattet die elektronische Kommunikation mit Mandanten bei deren Konsens, zugleich sind die technischen und organisatorischen Anforderungen der DSGVO einzuhalten. Mandatsdetails gehören nicht über das offene Web; das Hosting erfolgt in Deutschland oder der EU, auf Wunsch ergänzt um einen verschlüsselten Kanal. Keine Rechtsberatung — die Einzelfallbewertung obliegt Ihnen und Ihrer Kammer.

Wie erfassen Suchmaschinen und KI-Systeme wie ChatGPT meine Spezialisierung?

Maßgeblich ist die Zitierbarkeit Ihrer Inhalte: klar strukturierte Fachbeiträge zu Ihren Schwerpunkten, eine erkennbare Autorenschaft (Fachanwaltstitel, Kammer) und Aktualität. Wer seine Schwerpunkte sauber und strukturiert darstellt, wird von Suchmaschinen und KI-Systemen besser verstanden und eingeordnet — und eher als Quelle herangezogen. Eine bestimmte Empfehlung lässt sich nicht garantieren.

Welche Pflicht-Inhalte muss eine Kanzlei-Website heute haben?

Unter anderem ein vollständiges Impressum (DDG), eine zur Seite passende Datenschutzerklärung sowie — für die meisten Kanzleien — Barrierefreiheit nach dem BFSG (verpflichtend für Wirtschaftsteilnehmer seit dem 28.06.2025, Kleinstunternehmen teils ausgenommen). Dies ist keine Rechtsberatung; die genaue Pflichtenlage ist im Einzelfall zu prüfen.

Hat die Website ein beA-Interface?

Nein, ein beA-Interface bauen wir nicht. Der Fokus liegt auf einer auffindbaren, schnellen und regelkonform errichteten Website. Eine vertrauliche Mandanten-Kommunikation lösen wir über ein Einwilligungs-Layer, EU-Hosting und auf Wunsch einen verschlüsselten Kanal.

Was kostet eine Kanzlei-Website?

Das richtet sich nach Umfang, Spezialisierungen und Pflegebedarf; eine pauschale Angabe wäre unseriös. Nach einem kurzen Blick auf Ihre Anforderungen unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot. Einen festen Einstieg gibt es allein beim Sichtbarkeits-Audit.

Lassen Sie uns über Ihre Kanzlei-Website sprechen

Wir bauen Anwalts-Websites, die BORA-konform gefunden werden. Wenn Sie zunächst nur wissen möchten, wo Ihre aktuelle Seite steht, ist unser Sichtbarkeits-Audit der unkomplizierte Einstieg.